Konzeptentwicklung

Für die Gemeinde Engelberg erarbeiteten wir gemeinsam mit der Sozialkommission eine Handlungsstrategie Jugend. In einer ersten Phase analysierten wir die Ist-Situation: Dazu führten wir ein umfassende Online-Befragung von 132 Jugendlichen der 5. Klasse bis zur 3. Oberstufe in Zusammenarbeit mit den Schulen durch. Wir befragten zehn Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren mittels Interviews und erstellten eine Übersicht der bestehenden Angebote, die sich in Engelberg an Kinder und Jugendliche richten.

An einem Zukunfts-Workshop mit rund 50 Personen aus Politik, den Vereinen, dem Jugendbereich und mit zwei Gruppen von Jugendlichen wurden die Ergebnisse der Auswertung vorgestellt und diskutiert. Gemeinsam wurde auf dieser Grundlage an möglichen Handlungsfeldern und Schwerpunkten gearbeitet, die wir im Anschluss daran zuhanden der Sozialkommission verfassten.

Wir wurden vom Bezirk Küssnacht für die Erarbeitung eines Kinder- und Jugendleitbildes engagiert. Gemeinsam mit der Kinder- und Jugendkommission führten wir zunächst verschiedene Erhebungen durch, um einen Eindruck der vorherrschenden Situation zu erhalten: Wir unterstützen den Bezirk Küssnacht bei der Durchführung einer Quartierspionage mit den 1. – 4. Klässler/innen und bei einer Befragung der Vereine. Wir befragten alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse bis zur 3. Oberstufe mittels einer Online-Befragung und führten einen Workshop mit verschiedenen Fachpersonen aus dem operativen Bereich durch. An einem Zukunfts-Workshop wurden diese Ergebnisse mit rund 40 Personen diskutiert und es wurden die Schwerpunkte für das Leitbild entwickelt. Im Anschluss daran verfassten wir das Kinder- und Jugendleitbild und übergaben es der Kinder- und Jugendkommission.

In Grosswangen waren wir mit der Erarbeitung einer Handlungsstrategie für die Umsetzung des kantonalen Kinder- und Jugendleitbildes betraut. Dazu erfolgte eine Analyse der vorhandenen Angebote und der Situation auf der Grundlage der bereits vorhandenen Unicef-Befragung.

Eine Online-Befragung der Kinder und Jugendlichen und der betroffenen Vereine komplettierten die Analyse. Anschliessend fand ein Zukunftsworkshop mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen betroffenen Bereichen statt.

Parallel zur Strategieentwicklung durften wir die Kinder und den Architekten bei der Neugestaltung des Kindergartens unterstützen.

In der Gemeinde Meilen begleiteten wir die Erarbeitung des «Jugendleitbild Meilen». Gemeinsam mit den Verantwortlichen und einer Arbeitsgruppe wurde eine Definition der Handlungsfelder erarbeitet. Anschliessend erfolgte eine Analyse des Ist-Zustandes und weiterer Grundlagen zur Situation im Jugendbereich. Ebenfalls fand ein Zukunftsworkshop mit Playern der Jugendarbeit und Jugendlichen statt.

In dieser Gemeinde ging es um die Erarbeitung einer Handlungsstrategie für die Umsetzung des kantonalen Kinder- und Jugendleitbilds. Dazu fand eine Evaluation der bestehenden Angebote, eine Online-Befragung der Kinder und Jugendlichen in Adligenswil und eine Analyse der Situation im Jugendbereich in der Gemeinde statt.

In der Gemeinde Nebikon wurden wir für die Erarbeitung eines Kinder- und Jugendkonzeptes beauftragt. In einem ersten Schritt erfolgte eine Analyse der Ist-Situation aufgrund der bereits vorhandenen Unterlagen und Erhebungen statt, dies unter spezieller Berücksichtigung der Resultate aus der «sozialraumorientierten Schule». Es fand ein Zukunftsworkshop zur Erfassung der wichtigen zukünftigen Entwicklung statt. Neben der Erstellung des Konzeptentwurfs, inkl. Vernehmlassung waren wir verantwortlich für dessen Präsentation und nach Abschluss auch für eine Bildungsveranstaltung zum definitiven Konzept für Behörden, Träger und weitere Direktbetroffene.

Zusammenführung der bereits bestehenden Jugendanimation und Schulsozialarbeit in eine gemeinsame Organisation, Überprüfung und Anpassung des Leistungsangebots, Professionalisierung der Führungsstruktur und des Synergiepotentials. Arbeit in Workshops in einer gut abgestützten Projektgruppe.

Erarbeitung des Konzepts für die neugeschaffene Jugend- und Schulsozialarbeit Zufikon in den üblichen Schritten Situationsanalyse, Zukunftsperspektiven und Konzeptausarbeitung mit einer gut abgestützten Projektgruppe. Umsetzungsvorbereitung für die Schulsozialarbeit und Begleitung der Jugendkommission und der Betriebskommission in der Startphase.

Durchführung eines Mitwirkungsverfahrens für die Gemeindebevölkerung für die Politikbereiche Integration, Partizipation, Sicherheit, Gesundheit, Freizeit, Infrastruktur (Horgen 2020) mit Vorbereitungsphase, Mitwirkungsphase und Umsetzungsvorbereitung.

Umsetzungsbegleitung

Das Jugendsekretariat hat für alle seine Bereiche Leistungsaufträge als Führungsinstrument eingeführt. Diese Einführung wurde mit Workshops und direkter Beratung der Bereiche bei der Ausarbeitung und der ersten Evaluation begleitet.

Leitung für das Projekt „Start-up Geschäftsstelle Pro Juventute Luzern des neu gegründeten Vereins Pro Juventute Kanton Luzern. Umsetzung des gesamtschweizerischen Geschäftsmodells für den Kanton Luzern. Organisation der Personalrekrutierung des zukünftigen Geschäftsführers zusammen mit dem Vereinsvorstand. Übergabe der Leitung an den neuen Geschäftsführer.

Leitung der Umsetzung der Massnahmen, die sich auf der Grundlage des Konzeptes „Umgang im öffentlichen Raum“ ergeben haben: Hofmattkiosk auf dem Hofmattplatz an Wochenenden im Sommer, Elternbildungsangebot für Eltern 5./6.-Klasse und 2./3.-Oberstufe (Zusammenarbeit mit FFS Schwyz und MPS Schwyz), Präventionsprojekt mit Vereinen, Verkaufsschulungen für Personal alkoholverkaufender Betriebe (Zusammenarbeit mit Gesundheit Schwyz), Litteringprävention (Zusammenarbeit mit DräkSak) und weitere Aktionen.

Ausarbeitung und Konkretisierung der neuen Struktur/neuen Inhalte mit Workshops, Retraiten der Leitungsgremien und Grossveranstaltungen; Mitwirkung bei Personalgesprächen und Personalentscheiden; Einführungsbegleitung der neuen Führungsebene „Schwerpunktleitungen“ durch Retraiten und Coaching, Mitwirkung bei der Erarbeitung der Führungsinstrumente, Stellenbeschriebe und Reglementen.

Evaluation

Evaluation der 2-jährigen Projektphase der Schulsozialarbeit mit Vergleichserhebungen und Neukonzeption auf Grund der Erfahrungen und der Evaluationsresultate.

Evaluation des Jugendkonzeptes nach zwei je dreijährigen Projektphasen mit Befragung von Jugendlichen und Schlüsselpersonen sowie ausführlicher Zielevaluation in der Jugendkommission. Überarbeitung des Konzeptes in inhaltlicher und struktureller Hinsicht als Grundlage für die definitive Einführung der Ju-gendarbeit in der Gemeinde.

Beratung

Evaluation der Erfahrungen der Jugendinformation „tipp“ nach 10-jähriger Aufbauarbeit; Erhebung der Situation in anderen Städten und der Forschungslage zum Thema; Entwicklung von neuen Perspektiven für die Jugendinformation. Diese intern geleisteten Arbeiten wurden methodisch und inhaltlich begleitet.

Methodische und inhaltliche Beratung der Ausarbeitung eines Jugendkonzeptes durch die Jugendbeauftragte anlässlich des Stellenwechsels in der Jugendarbeit.

Mandate

Umsetzung des Jugendkonzeptes im Alltag der Jugendlichen und weiterer Beteiligten; Arbeit mit einem definierten Leistungsauftrag. Einsatz erfahrener Mitarbeiter vor Ort als Ansprechpersonen für Jugendliche und Erwachsene. Arbeit mit modernen Planungs- und Führungsinstrumenten. Sicherung der Schnittstellen mit Jugendkommission und Gemeinderat. Laufende Projekte mit den Jugendlichen und Nutzung mehrerer Band- und Peergruppenräume.

Mandat zur Umsetzung des Jugendkonzeptes in die Praxis. Breiter Tätigkeitsbereich mit bedeutendem Anteil Netzwerkentwicklung und Zusammenarbeit mit Ortsvereinen. Arbeit mit verschiedenen Experimenten.

Mandate zur Umsetzung der offenen Jugendarbeit nach den jeweiligen Jugendkonzepten der der Gemeinden. Breit gespannte Tätigkeitsbereiche mit den schwerpunkten Jugendarbeit für unter 16jährige, Aufbau und Betrieb von Netzwerken, Zusammenarbeit mit Ortsvereinen, Betrieb von Jugendbüros/Jugendläden mit integrierten Infostellen, Erschliessung neuer Tätigkeitsfelder auf Grund der Erfahrungen (Elternbildung u.ä.).

Durch die Mandate in den drei benachbarten Gemeinden ergibt sich ein bedeutendes Synergiepotenzial, das aktiv genutzt wird durch die Bildung eines gemeinsamen Teams, gewisse Spezialisierungen und gegenseitige Unterstützung. Das Sarnertaatal ist ein zusammenhängender Lebensraum für die Jugendlichen, sodass sehr durchlässig gearbeitet werden kann.

Ordentliche Weiterführung der Jugendanimation Schwyz mit den vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern während dem Schwangerschaftsurlaub der Leiterin. Fachliche Begleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Weiterführung ihrer Projekt und ihrer Arbeit mit den Jugendlichen. Zusammenarbeit mit dem zuständigen Gemeinderat, dem Leiter Abteilung Bildung und der Fachkommission.